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Form ist nichts anderes als Leere, und Leere ist nichts anderes als Form.
Form ist identisch mit Leere und Leere ist identisch mit Form.
Und so ist es auch mit Empfindung, Wahrnehmung, geistiger Formkraft und Bewußtsein.
Alle Dinge sind in Wahrheit leer.
Nichts entsteht und nichts vergeht.
Nichts ist unrein, nichts ist rein.
Nichts vermehrt sich und nichts verringert sich.

Es gibt in der Leere keine Form, keine Empfindung, Wahrnehmung, geistige Formkraft und kein Bewußtsein, keine Augen, Ohren, Nase, Zunge, Körper oder Geist; es gibt nichts zu sehen, hören, riechen,schmecken, fühlen oder denken, keine Unwissenheit und auch kein Ende der Unwissenheit, kein Altern und keinen Tod, noch deren Aufhebung, kein Leiden und keine Ursache des Leidens, kein Auslöschen und keinen Weg der Erlösung, keine Erkenntnis und auch kein Erreichen.

Wenn man hingegen nicht einmal die grundlegendste Anstrengung auf sich nimmt und statt dessen ein umfangreiches Wissen und intellektuelles Verstehen anstrebt und mit den Feinheiten der Selbstverwirklichung liebäugelt, dann wird man dem Wind des Wissens und intellektuellen Verstehens ausgesetzt sein, der einen unablässig, Tag und Nacht, umweht und einmal in Kälte und dann wieder in Hitze hüllt, bis die Nase verstopft und der Kopf benommen ist. Das ist ein Unheil, das man sich selbst einbrockt - es ist nicht der Fehler irgendeines anderen!!!!!
Wir Menschen sind schwer von Begriff - Das wahre Selbst nicht kennend, laufen wir den Dingen nach, erleiden freiwillig unermessliche Schmerzen in unserer Gier nach ein bisschen Befriedigung. Am Morgen, noch bevor wir die Augen öffnen und uns aus dem Bett erheben, halb wach erst, flattert unser Geist schon umher, sich an irgendwelche beliebigen Gedanken heftend. Zu gutem oder bösem Handeln konnte es noch gar nicht kommen, und doch haben Himmel und Hölle sich schon in unserem Herzen gebildet, bevor wir auch nur das Bett verlassen. Wenn wir an unser Tagwerk gehen, ist die Saat von Himmel und Hölle unserem Geist schon eingepflanzt.

Wir leben allzuoft nicht im hier - nicht im jetzt. Alle Sinneseindrücke sind Gefäße, die unser eigener Geist manifestiert. Äußere Gegenstände sind Manifestationen der Einbildungen unseres eigenen Geistes. Diese Manifestationen sind wie das Strömen eines Flusses, wie Samen, wie eine Kerzenflamme, wie der Wind. Sie vergehen von Augenblick zu Augenblick. Alles ist im Fluss - nur wir Menschen neigen dazu uns gehen zu lassen. Fiebrige Betriebsamkeit, das Lechzen nach unersättlicher Gier sind die Ursachen der sinnlosen und irreführenden Gewohnheiten, die sich offenbar endlos fortsetzen, wie ein unentwegt sich drehendes Wasserrad.

Wenn du dies wirklich erfasst, dann weißt du, was es heißt, dass die Dinge kein Selbst-Wesen haben. Du weißt, dass Himmel und Hölle nirgendwo sonst sind als im Herzen des halb Erwachten, der gerade aufstehen will; sie kommen nicht von außen.
Während du aufwachst, solltest du also wirklich achtsam sein. Und in dieser Achtsamkeit sollst du nicht gegen irgend etwas, das in deinem Geist gerade vorgeht, anzukämpfen versuchen. Beim Kämpfen vergeudest du Kraft. Wenn du Bewegung anhalten möchtest, um zur Stille zurück zu kehren, wird das Ringen um Stille die Bewegung verstärken.

Wenn du inmitten der weltlichen Anforderungen des täglichen Lebens Kraft sparen kannst, so wächst dir eben hier Kraft zu, verwandelst du eben hier Hölle in Himmel.
Diese Welt IST, doch sie IST nur Schein.